Ep. 86: Hayek und die Planwirtschaft

Mar 31, 2021 · 29m

Wohlstand für Alle Friedrich August von Hayek ist einer der wichtigsten neoliberalen Theoretiker. In den letzten Jahren seines Lebens war er besonders einflussreich, neokonservative Politiker wie Margaret Thatcher, Ronald Reagan und George Bush senior schätzten seine Ideen zu einer Wirtschaftspolitik, die vor allem darauf hinauslaufen, dass der Staat sich aus der Sphäre der Ökonomie heraushalten soll. Der Markt, so Hayeks These, sei viel zu komplex, zu undurchschaubar und unvorhersehbar, als dass ihn ein einzelner Akteur oder ein Staat sinnvoll lenken könne. Als Hayek 1974 mit dem Alfred-Nobel-Gedächtnispreis für Wirtschaftswissenschaften geehrt wurde, war diese Lehre keineswegs schon überall vertreten. Noch war die Politik der westlichen Welt stark durch #Keynes geprägt, wenngleich die Wirtschaft in die Krise geraten war. Ein günstiger Moment für Hayek, um in seiner #Nobelpreisrede „Die Anmaßung von Wissen“ gegen den Keynesianismus Stellung zu beziehen, doch auch Milton Friedman dürfte das Ziel dieser Angriffe gewesen sein. In der neuen Folge von „Wohlstand für Alle“ sprechen Ole Nymoen und Wolfgang M. Schmitt über Hayeks Ausführungen zur Begrenztheit des Wissens sowie der Wissens…

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