Ep. 206: Der Kommerz macht den Fußball kaputt! Na und?
Wohlstand für Alle Die Kommerzialisierung des Fußballs ist ein Dauerthema, das die Gemüter erhitzt, Fanherzen bewegt und Club-Manager milde lächeln lässt. Der homo ludens jedenfalls trifft im Fußball auf den homo oeconomicus, was sich eigentlich ausschließen müsste. Aber macht der Kommerz den Fußball wirklich kaputt? Erleben wir bei einer solchen Argumentation nicht eine Romantisierung, die wenig mit der Wirklichkeit zu tun hat? Besonders entzünden sich die Debatten an sogenannten Plastikvereinen wie RB Leipzig, die von einem Konzern ins Leben gerufen wurden, also über keine Tradition und angeblich auch nicht über eine echte Vereinsstruktur verfügen. Schaut man sich die Geschichte des Fußballs an, wird man gleich feststellen, dass es sich einst um einen elitären Sport handelte, der dann schnell zum Massenphänomen avancierte. Damit aber begann auch die Kommerzialisierung dieser angeblich schönsten Nebensache der Welt. Vor allem die Sportbekleidungshersteller witterten ihre große Chance. In der neuen Folge von „Wohlstand für Alle“ sprechen Ole Nymoen und Wolfgang M. Schmitt über die vereinfachte Kapitalismuskritik beim Fußball. Werbung: Zum Theorie-Podcast der Rosa-Luxemburg-Stiftung…
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