Ep. 227: Gibt es im Sozialismus Geld? Die Arbeitszeitrechnung
Wohlstand für Alle Wie viel muss in einer Planwirtschaft eigentlich gearbeitet werden? Und muss jeder unabhängig von seinem Talent gleich lange arbeiten? Benötigt man überhaupt noch Geld, wenn doch die Produktion vergesellschaftet ist und nicht mehr Geld investiert wird, um noch mehr Geld zu genieren? Darauf gibt ein Konzept Antwort, das sich „Arbeitszeitrechnung“ nennt. Wenn man die Zeit, die gearbeitet wird, vernünftig erfasst und nach einer räterepublikanischen Ordnung demokratisch darüber entschieden wird, wofür Zeit aufgebracht wird, ist das Geld obsolet und sollte schon deshalb abgeschafft werden, weil es zirkulieren kann und wieder neue kapitalistische Strukturen entstehen können. Die Zeit soll jedoch nicht einfach eine neue Währung sein, sondern ein sozialistisches Wirtschaften ermöglichen. Mehr dazu von Ole Nymoen und Wolfgang M. Schmitt in der neuen Folge von „Wohlstand für Alle“. WERBUNG: Zum Jacobin-Magazin geht es hier entlang: https://www.jacobin.de/wohlstand Literatur/Quellen: Guenther Sandleben: Gesellschaft nach dem Geld. Arbeitszeitrechnung als Alternative, PapyRossa. Gruppe Internationaler Kommunisten: Grundprinzipien kommunistischer Produktion und Verteilung, Re…
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