Ep. 245: Abschottung und Goldmark – wie die AfD Europa "neu" denkt
Wohlstand für Alle Die AfD tritt mit einem Programm zur Europawahl an, das die EU fundamental demolieren will. Das ist nicht verwunderlich, ebenso wenig kann es überraschen, dass die sogenannte Alternative ihren migrationsfeindlichen Kurs weiter verschärft – wohl auch, weil die bürgerlichen Parteien bereits viele rechte Forderungen aufgegriffen haben. Blickt man auf die wirtschaftlichen Programmpunkte, kann man sich nur die Augen reiben: Soziale Verbesserungen oder besserer Arbeitsschutz interessieren die Rechten überhaupt nicht, stattdessen verspricht man eine absurde Rückkehr zu Goldmark und einen Ausstieg aus dem Euro. Selbst mit dem deutschen Kapital legt sich die AfD an, falls dieses dem nationalistischen Projekt im Wege steht. Nicht mit Zuwanderung will man Arbeitskräftemangel und Rentenprobleme lösen, stattdessen will man sich noch stärker als bisher abschotten und lieber ausgewanderte Deutsche zurückgewinnen. Die AfD bietet keine wirtschaftlichen Verbesserungen an, sie verspricht lediglich eine vermeintlich wärmende Volksgemeinschaft, die nichts zu bietet hat als die Ideologie eines Europas der Vaterländer. Mehr dazu von Ole Nymoen und Wolfgang M. Schmitt in der neuen Folge…
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