Ep. 338: Brutale Ungleichheit – die "K-shaped Economy"
Um zu beschreiben, wie eine Rezession verlaufen kann, greifen Wirtschaftsjournalisten und Politiker gern zu Buchstaben. W-, V-, oder L-förmig kann beispielsweise eine Wirtschaftskrise sich entwickeln. Seit 2020 wird häufig noch ein weiterer Buchstabe ins Spiel gebracht: K. Damit kommen gleich zwei Graphen ins Spiel, so dass beschrieben werden kann, wie unterschiedlich eine Krise für verschiedene Akteure verläuft. Einen Einbruch der Wirtschaft gibt es zunächst für alle, aber wie geht es dann weiter? Beim Pandemie-Schock zeigte sich, dass der Einzelhandel besonders stark litt und es zu Pleitewellen kam, während große Tech-Konzerne neue Allzeithochs erreichen konnten. Auch für den Verbrauchermarkt lässt sich eine K-förmige Entwicklung ausmachen: Während die obersten 10 Prozent noch mehr konsumieren konnten, erging es der Mittelklasse deutlich schlechter als vor der Krise. Wie aufschlussreich aber ist es überhaupt, solche Buchstaben zur Krisenbeschreibung heranzuziehen? Was wird dadurch offenbart und was verdeckt? Darüber sprechen Ole Nymoen und Wolfgang M. Schmitt in der neuen Folge von „Wohlstand für Alle“. WERBUNG: Zu Gabriel Zucmans neuem Buch geht es hier entlang: https://www.suhr…
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