Ep. 373: Freerk Huisken und die Schule im Kapitalismus

Sep 30, 2026 · 33m

Wozu ist die Schule da? Oft hört man den Satz, dieses oder jenes lerne man fürs Leben – gemeint ist aber in der Regel: für das Leben im Kapitalismus. Die Schule als Institution bildet das Konkurrenzsubjekt heraus, das schon früh einübt, was in der demokratisch organisierten Marktwirtschaft einmal wichtig sein wird. Das Notensystem sowie die dreigliedrige Aufteilung der Schulen sorgt für Sortiermechanismen, wie sie für die kapitalistische Produktion nützlich sind. Zudem lernt ein jeder Schüler, sich artig zu disziplinieren. Nicht die Bildung steht im Vordergrund, sondern ein instrumentelles Lernen ist das Ziel. Dabei wird das Subjekt zum einen in seinem Selbstwert bestätigt, zum anderen aber erlebt es ständige Enttäuschungen, an denen es wachsen soll, um sich erneut in den Konkurrenzkampf zu wagen. In der neuen Folge von „Wohlstand für Alle“ sprechen Ole Nymoen und Wolfgang M. Schmitt über die Schulkritik von Freerk Huisken. Literatur/Quellen: Freerk Huisken: Schule, die 5. Gewalt. Die Zurichtung des Nachwuchses für Staat und Kapital, VSA Verlag. Ole im Gespräch mit Freerk Huisken, Teil 1: https://youtu.be/k2MWNblex4I?si=5Qqq3xUrNyCWCd4F Ole im Gespräch mit Freerk Huisken, Teil 2:…

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