Ep. 46: Wahre Fiktionen, neue Männer: THE LOST CITY – Kritik & Analyse
Die Filmanalyse 1984 kam der Abenteuerfilm „Auf der Jagd nach dem grünen Diamanten“ in die Kinos. Michael Douglas mimte darin für Kathleen Turner den Helden in der Wildnis. Channing Tatum versucht das nun in einer sehr ähnlichen Geschichte, um Sandra Bullock zu beeindrucken, doch das gelingt ihm nicht mehr wie einst Douglas. Der post-heroische Mann taucht nur noch als Brad Pitt kurz auf, sonst aber soll Tatum vor allem das Objekt der Begierde sein. Und seine Figur ist recht begriffsstutzig: Sie versteht nicht nur weder Metaphern noch Redewendungen, auch verwechselt sich Covermodel Alan (Tatum) immer wieder mit dem Roman-Helden Dash, den er auf Promo-Touren verkörpern muss. Bullock spielt eine Schundromanautorin, die hasst, was sie tut, jedoch dabei erfolgreich ist. Sie produziert Fiktion am laufenden Band, doch offenbar scheint diese auch das eine oder andere Körnchen Wahrheit zu enthalten. Mithilfe ihrer Romane und ihrer Expertise möchte nämlich ein exzentrischer Milliardär auf Schatzsuche gehen, und entführt sie deshalb kurzerhand. Mehr dazu von Wolfgang M. Schmitt in der Filmanalyse. Literatur:David Lewis: Truth in Fiction, in: Ders.: Philosophical Papers Volume I. Oxford Univer…
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