Ep. 201: Genial oder überschätzt? DER BRUTALIST – Kritik & Analyse

Feb 2, 2025 · 19m

Die Filmanalyse Brady Corbet hat mit weniger als 10 Millionen Dollar ein Werk geschaffen, das ähnlich gigantomanisch ist wie der Protagonist: „The Brutalist“ ist dreieinhalb Stunden lang und wurde im VistaVision-Format gedreht. Adrien Brody spielt den jüdisch-ungarischen Architekten László Tóth, der das KZ Buchenwald überlebt hat und 1947 in die USA übersiedelt. Noch immer weiß er nicht, dass seine Frau ebenfalls noch lebt. László wird zunächst bei seinem Cousin wohnen, bald aber Bekanntschaft mit einem Industrie-Tycoon machen, der sich nach einer Weile als großer Förderer des Architekten aufspielen wird. László soll seine brutalistische Vision verwirklichen können, indem er ein modernes Gemeindezentrum errichtet. Es könnte sich zwischen beiden eine Männerfreundschaft entwickeln, aber es bleibt ein Ausbeutungsverhältnis. „The Brutalist“ zeigt die brutale Herrschaft des Kapitals. Für zehn Oscars ist der Film nominiert, aber ist dieses monumentale Werk wirklich so großartig? Mehr dazu von Wolfgang M. Schmitt in der Filmanalyse! Das Best-Of von DIE FILMANALYSE als Buch. Mit einem Vorwort von Dominik Graf. Affiliate-Link: https://amzn.to/3NCkVHB Unser Kinderbuch „Die kleinen Holzdiebe…

On this episode

Nobody's credited on this episode yet.

The show's regulars