Ep. 204: Hollywood unter Trump: Sonderbotschafter Mel Gibson & Netflix
Die Filmanalyse Quo vadis? Wird Hollywood nun auch den Rechtsruck vollziehen? Neben Jon Voight und Sylvester Stallone wurde Mel Gibson von US-Präsident Donald Trump zum Hollywood-Sonderbotschafter ernannt. Man kann das als Kuriosität verbuchen. Kaum ist der Präsident ein zweites Mal im Amt, läuft Gibsons neuer Film „Flight Risk“ an, in dem Mark Wahlberg mit einer schlecht aufgeklebten Halbglatze einen fiesen Ganoven spielt, gegen den sich eine US-Marshal zur Wehr setzen muss. Ist das jetzt sogenanntes anti-wokes Kino? So einfach ist die Sache nicht. Währenddessen präsentiert Netflix mit „Zero Day“ eine Mini-Serie mit Trump-Gegner Robert De Niro in der Hauptrolle. Der Schauspieler mimt einen ehemaligen US-Präsidenten, der aus dem Ruhestand zurück auf das politische Parkett beordert wird, um im Ausnahmezustand wichtige Entscheidungen zu treffen: Ein landesweiter Blackout mit fatalen Folgen muss aufgeklärt werden. Wer steckt hinter dem Anschlag? Die Serie bäumt sich auf gegen die Verbreitung von Fake News und gegen andere virulenten anti-demokratischen Kräfte, aber sie zeigt auch, wie blank das linksliberale Hollywood inzwischen ist. Mehr dazu von Wolfgang M. Schmitt in der neuen Film…
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