Ep. 217: Ich habe gar keine Lust auf ANDOR, Staffel 2!
Die Filmanalyse Das soll sie sein, die bislang beste Star-Wars-Serie. Mag sein, dass das stimmt. „Andor“ ist gut produziert, liebe vollausgestattet, verzichtet weitgehend auf Fan-Service, zeigt ein einigermaßen komplexes Figurentableau. Ist aber „Andor“ wirklich eine gute Serie? Schon die erste Staffel mit ihren 12 Folgen dauert 10 Stunden. Lohnt es sich, dann noch weitere 10 Stunden Lebenszeit zu opfern, um die zweite Staffel zu sehen? Zusammengenommen sieht man ein Prequel zu „Rogue One“, das verdeutlichen soll, wie langsam die Rebellion gegen das Imperium beginnt. Die Herrschaft des Imperiums zeigt sich als wohlbekannte Mischung aus Orwells „1984“, „The Handmaid’s Tale“ und „Squid Game“. Nichts Neues. Der antikolonialistische Kampf gegen den Imperialismus stellen nun manche Kritiker in eine Verbindung mit gegenwärtigen Kriegen – allerdings bleibt die Serie so allgemein, dass sich auch jeweils die Gegenseite mit der anti-imperialistischen Rebellion identifizieren kann. Was erzählt wird, könnte problemlos (wenn es überhaupt erzählt werden muss) in zwei Stunden gezeigt werden, dazwischen sehen wir unendlich viel Leere und Füllmaterial. Mehr dazu von Wolfgang M. Schmitt in der Filma…
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