Ep. 224: Der neue US-Imperialismus: SUPERMAN – Kritik & Analyse

Jul 13, 2025 · 20m

Die Filmanalyse Dies ist der beste DC-Film seit vielen Jahren, zumindest ästhetisch betrachtet: Regisseur James Gunn setzt mit „Superman“ neu an, um die Geschichte des außergewöhnlichen Helden, der von seinen Eltern vom Planeten Krypton auf die Erde gesandt wurde, effektvoll in Szene zu setzen. Die Aufnahmen sind spektakulär: Wir fliegen durch ein kosmisches Farbenmeer, kämpfen mit Superman gegen Monster, die Lex Luthor auf den naiven Held, der doch nur das Gute möchte, gehetzt hat. Kampfdrohnen, Roboter, Pocket-Universen – gesteuert von einer Zentrale in einem Wolkenkratzer. Es ist ein wahrer Gegenwartsfilm, leider gilt das auch für seine politischen Intentionen. „Superman“ verteidigt den US-Imperialismus so, als würden wir noch immer in einer unipolaren Weltordnung leben. Einmal mehr soll Amerika für das Gute stehen, dabei sieht die außenpolitische Bilanz der vergangenen Jahrzehnte anders aus. Es sollte einem trotz der beeindruckenden Bilder mulmig zumute werden. Mehr dazu von Wolfgang M. Schmitt in der neuen Filmanalyse! Literatur:Bernd Greiner: Made in Washington. Was die USA seit 1945 in der Welt angerichtet haben. C.H. Beck. Affiliate Link: https://amzn.to/4kGFlxp In den NEUE…

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