Ep. 271: Was bei der MELANIA-Doku übersehen wird – Kritik & Analyse

Feb 1, 2026 · 24m

Melania Trump ist erneut First Lady der USA. Der Dokumentarfilm „Melania“ begleitet Trumps Gattin zwanzig Tage lang bei ihren Vorbereitungen für den erneuten Einzug ins Weiße Haus. Mit der Inauguration endet der Film, der seine Protagonistin inszeniert wie in einen Hollywood-Star. Makellos muss jedes Bild sein, Weichzeichner und warmes Licht überall – das Leben als Blockbuster, untermalt mit einem Soundtrack wie aus einem Märchenfilm. „Melania“ von „Rush Hour“-Regisseur Brett Ratner ist ein groteskes Propaganda-Dokument der zweiten Trump-Amtszeit, dennoch übersehen viele Kritiker des Films entscheidende Punkte: Wir müssen zwischen dem Besonderen und dem Allgemeinen unterscheiden. Ja, Melania klingt roboterhafter als jede KI, ja, es ist eine Ansammlung größter Belanglosigkeiten, aber wir sehen auch, wie Herrschaft generell funktioniert. Der Film lässt offenbar werden, was sonst verdeckt bleibt. Mehr dazu von Wolfgang M. Schmitt in der Filmanalyse! Den DeepDive „Mein traurigstes Kinoerlebnis (können wir bitte die 90er wiederhaben?)“ gibt es mit einem Filmanalyse +Abo. Die Filmanalyse +ABO gibt es bei Steady als Monats- und vergünstigtes Jahresabo. Der RSS-Feed ist automatisch mit Spo…

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