Ep. 323: Nicht auszuhalten! SPIDER-MAN: BRAND NEW DAY – Kritik & Analyse

Aug 2, 2026 · 17m

Zweieinhalb Stunden quält uns Regisseur Destin Daniel Cretton mit „Spider-Man: Brand New Day“: Tom Holland spielt erneut Peter Parker, der ein Doppelleben als Spider-Man führt. Jedoch kann sich in seinem Freundeskreis niemand mehr an die Existenz von Peter Parker erinnern. MJ und seine Freunde haben ihn vergessen, unklar ist, ob er in ihnen wieder die Erinnerung wecken kann. Das Leben schwer macht ihm jedoch Jean Grey, die mit ihren telepathischen Kräften sein Umfeld manipulieren kann. Außerdem ist seine Work-Life-Balance durcheinandergeraten, schlüpft er doch die meiste Zeit in die Rolle von Spider-Man und nimmt sich nicht genügend Zeit, Peter Parker zu sein. Schwerfällig und schwermütig hüpfen wir mit Spidey durch einen trostlosen Film, der typisch ist für die aktuelle depressive Kulturindustrie. Übersehen sollten wir dabei nicht, wie sehr sich der Protagonist mit den staatlichen Institutionen identifiziert und Massenüberwachung umsetzt. Mehr dazu von Wolfgang M. Schmitt in der Filmanalyse! Literatur: Judith Butler: Psyche der Macht. Das Subjekt der Unterwerfung. Suhrkamp. Den zweistündigen DeepDive zu David Lynch gibt es mit einem Abo bei Steady, Patreon, Apple oder über eine Yo…

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